Sie möchten aktiv als Hospizhelferin oder Hospizhelfer bei uns mitarbeiten?

Können Sie sich vorstellen:
  • bei einem kranken Menschen zu sitzen
  • zuzuhören
  • ganz und gar "da-zu-sein"
  • das wahr-nehmen, was sich gerade ereignet
  • ...
  • ...
  • bei der Vermittlung anderer Dienste zu helfen (Sozialstation, sozialer Dienst, Seelsorger, Behördengänge etc.)
  • gewünschte Kontakte herzustellen
  • ...
  • ...



Zu Ihren persönlichen Voraussetzungen gehören:
  • Eine realistische Vorstellung von Art und Umfang der Arbeit im Ambulanten Hospizdienst.

  • Ein Mitgetragensein bei dieser Arbeit durch die eigene Familie, da manchmal Einsätze in hoher Dichte oder zu ungewöhnlichen Zeiten nötig sind oder ein besonderes Mitteilungsbedürfnis über Erlebtes besteht.

  • Eigene Trauererlebnisse sollen eine angemessene Zeit zurückliegen. Sie sind oft Auslöser für den Wunsch nach einer aktiven Mitarbeit. Die eigene Trauer sollte jedoch weitgehend bewältigt sein, um besser mit Sterbenden und Trauernden umgehen zu können.

  • Eine Verfügbarkeit über einen längeren Zeitraum und auch zu außergewöhnlichen Zeiten, da eine Begleitung häufig gerade dann stattfinden muß, wenn übliche Institutionen nicht ansprechbar sind und die persönlichen Bedürfnisse von Angehörigen und Sterbenden sich nicht nach festgelegten Uhrzeiten oder bestimmten Wochentagen richten.

  • Eine Verfügbarkeit, die am Bedarf orientiert ist, da zu Beginn einer Begleitung oft nur seltene, im Verlauf jedoch sehr häufige Einsätze erforderlich sein können, woraus sich gewisse Verdichtungen ergeben.

  • Eine realistische Einschätzung der eigenen Belastbarkeit mit Begrenzung der eigenen Tätigkeit im Sinne persönlichen Wohlbefindens.



Die Ausbildung ist wie folgt aufgebaut:
  • Am Anfang steht ein Einführungswochenende in die Hospizarbeit.
      
  • Einführungsseminar
    Im Rahmen von etwa acht Abenden oder an Wochenenden (oder beide Formen gemischt) sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Themenkreis "Sterben und Tod" auseinandersetzen. Daneben werden eine Reihe von Kenntnissen für die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden sowie Sachinformationen vermittelt. Der Schwerpunkt liegt auf der Einübung des "aktiven Zuhörens".
      
  • Praktikum
    Über einen Zeitraum von vier Monaten sollen die Schulungsteilnehmerinnen und Teilnehmer in einem Altenpflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung Schwerkranke und Sterbende besuchen. Während dieser Praktikumszeit trifft sich die Gruppe regelmäßig dreiwöchentlich zur Aussprache, zur "Fallbesprechung" und Fortbildung.
      
  • Aufbaukurs
    Der Aufbaukurs ist prinzipiell genau so aufgebaut wie das Einführungsseminar. In ihm werden die Themen aus dem Einführungsseminar und die eigenen Erfahrungen vertieft.
      
  • Abschlußgespräch
    Am Ende der Vorbereitungszeit findet ein Gespräch zwischen der Kursteilnehmerin bzw. dem Kursteilnehmer und der Seminarleitung und Co-Leitung statt. Dabei wird die Übernahme in den Ambulanten Hospizdienst Pforzheim besprochen und geklärt.



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Gerhard Kühlmann
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